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Trockene Augen: Besonders bei der Bildschirmarbeit leiden die Augen unter Feuchtigkeitsverlust.
wdv/Jan Lauer
Symbolbild

Ein Fremdkörpergefühl im Auge, es ist gerötet und juckt – typische Zeichen des trockenen Auges. Lesen Sie, worauf es bei der Wahl der richtigen Tropfen ankommt.

Unsere Tränendrüsen produzieren ständig Tränenflüssigkeit, die sich mit jedem Lidschlag im Auge verteilt. Sie versorgt die Hornhaut mit Sauerstoff und schützt die Augenoberfläche. Dieser Film schützt auch vor Krankheitserregern wie Bakterien und Viren. Wird zu wenig Tränenflüssigkeit produziert, werden die Augen trocken.

Zu wenig Tränenfilm

Wird zu wenig Tränenflüssigkeit hergestellt, liegt das oft an langer Bildschirmtätigkeit oder trockener Heizungsluft. Auch Kontaktlinsen oder Medikamente wie Diuretika, Psychopharmka oder Allergiemittel können zum trockenen Auge führen. Zudem lässt die Tränenfilmproduktion mit dem Alter nach. Wenn Sie Probleme mit den Augen haben, sollten Sie Augentropfen nicht wahllos anwenden. In Ihrer Apotheke beraten wir Sie gern zu passenden Produkten.

Die richtigen Tropfen

Nicht alle Augentropfen sind geeignet, um die Symptome zu lindern. Sind zum Beispiel Konservierungsmittel enthalten, kann sich das Problem noch verstärken. Phosphate wiederum führen mitunter zu Kalkablagerungen und können das Sehvermögen beeinträchtigen. Treten die Beschwerden häufiger auf, sollten Sie die Ursachen vom Arzt abklären lassen. 

Augen entspannen

Bei trockenen Augen können die folgenden Übungen helfen:
– Die Augen eine Weile auf einen Punkt scharf stellen
– Den Blick ein paar Mal heben und senken
– Die Augen kreisen lassen

Hyaluronsäure befeuchtet

Beim trockenen Auge geht es darum, die fehlende Tränenflüssigkeit zu ersetzen. Künstliche Tränen benetzen die Augenoberfläche und gleichen den Mangel aus. Das geht zum Beispiel mit der feuchtigkeitsbindenden Hyaluronsäure. Sie ist besonders verträglich, weil sie natürlicherweise im Auge vorkommt. In manchen Augentropfen ist sie mit Dexpanthenol kombiniert, das die Regeneration der Hornhaut unterstützt.

Eine weitere Möglichkeit sind Augensprays mit Liposomen. Das sind fettähnliche Substanzen, die den Tränenfilm stabilisieren. Gleichzeitig befeuchten die Liposomen-Sprays die Oberfläche der Hornhaut.

Die Augen schützen

Folgende Tipps helfen, den Tränenfilm im Auge zu schonen und zu schützen. Sie beugen dem trockenen Auge vor und sind zur begleitenden Behandlung des trockenen Auges geeignet:

– Auf helle Beleuchtung achten, besonders beim Lesen. Dämmerlicht ermüdet die Augen.

– Bei Bildschirmarbeit regelmäßig Pausen einlegen und öfter bewusst blinzeln.

– Ausreichend trinken, etwa 2 Liter pro Tag. (Bei Herz- und Nierenerkrankungen die Menge mit dem Arzt besprechen).

– Mehrmals täglich Lüften und Wasserschälchen auf die Heizungen stellen.

– Die Augen vor Zugluft schützen und bei Wind eine Brille tragen.

– Die Augen vor UV-Licht schützen: Bei der Sonnenbrille auf das CE-Zeichen achten.

– Kontaktlinsen häufiger gegen die Brille austauschen.

– Den Kontakt mit Tabakrauch meiden.

– Ausgewogen ernähren: Gut fürs Auge ist grünes Gemüse und Omega-3-Fettsäuren aus Fisch. 

Ulrich Tepe,

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