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Calcium die Menge machts
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Symbolbild

Ohne Calcium wären Zähne und Knochen nicht so stabil, wie sie sein müssen. Doch wie viel Calcium benötigt der Körper?

Calcium ist ein lebenswichtiges Mineral, das eine entscheidende Rolle in verschiedenen biologischen Prozessen im menschlichen Körper spielt. Es ist der am häufigsten vorkommende Mineralstoff im Körper und macht etwa 1-2% unseres Körpergewichts aus. Für Stabilität und Funktionalität des Körpers ist der Mineralstoff unabdingbar. 

Calcium oder Kalzium

Der Unterschied zwischen „Calcium“ und „Kalzium“ liegt lediglich in der Schreibweise, wobei „Calcium“ die vorherrschende Schreibweise im deutschen Sprachgebrauch ist, während „Kalzium“ als eine veraltete oder weniger gebräuchliche Variante angesehen wird.

Calcium ist mehr als ein Knochenstabilisator

Die Bedeutung von Calcium geht jedoch weit über die Stärkung von Knochen und Zähnen hinaus; Calcium ist auch für die Muskelkontraktion, die Blutgerinnung, die Signalübertragung zwischen Nervenzellen und die Regulation des Herzrhythmus von wesentlicher Bedeutung.

Folgende Aufgaben übernimmt Calcium im Körper:

Eingebettet in das sogenannte Kollagen macht Calcium als Mineralbaustein den Knochen stabil. Der Knochenstoffwechsel nimmt Calcium auf und baut es wieder ab, um den Knochen gesund zu erhalten. Calcium kann Osteoporose vorbeugen.
Durch Calcium wird der Zahnschmelz widerstandsfähiger und remineralisiert.  
Calcium kann die Aktivität von Muskeln beeinflussen. Es ist für die Initiierung wie auch die Regulation der Herzkontraktion von entscheidender Bedeutung.  
Bei Verletzungen aktiviert Calcium die Blutgerinnung, indem es mit Gerinnungsfaktoren und Phospholipiden einen Komplex bildet, der zur Blutungsstillung beitragen kann bzw. beiträgt. 
Bei der Kommunikation zwischen den Nervenzellen und der Übertragung von Nervenimpulsen spielt Calcium eine große Rolle.
Calcium reguliert zelluläre Prozesse, aktiviert Enzyme sowie die Signalübertragung innerhalb von Zellen.

Wer braucht wie viel Calcium?

Die benötigte Menge an Calcium hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Alters, des Geschlechts, des Gesundheitszustands und anderer individueller Umstände.

Für Kinder und Jugendliche spielt Calcium eine besonders wichtige Rolle beim Aufbau und der Entwicklung von starken Knochen und Zähnen. In dieser Lebensphase ist eine ausreichende Calciumzufuhr entscheidend, da der Körper in dieser Zeit Knochenmasse aufbaut, die ihn später vor Osteoporose und anderen Knochenproblemen schützen kann. Die empfohlene tägliche Zufuhr beträgt für Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren etwa 700 Milligramm, für Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren etwa 1000 Milligramm und für Jugendliche im Alter von 9 bis 18 Jahren etwa 1300 Milligramm.
Auch für Erwachsene bleibt Calcium wichtig, da der Körper ständig Knochenmasse abbaut und neu aufbaut. Eine ausreichende Calciumzufuhr kann helfen, den Knochenabbau zu verlangsamen und das Risiko von Osteoporose im späteren Leben zu verringern. Die empfohlene tägliche Zufuhr für Erwachsene liegt zwischen 1000 und 1200 Milligramm.
Schwangere und stillende Frauen haben einen erhöhten Calciumbedarf, da sie Calcium für die Entwicklung des Babys benötigen. Während der Schwangerschaft sollten Frauen etwa 1000 Milligramm Calcium pro Tag konsumieren, und während des Stillens wird eine Zufuhr von 1200 bis 1300 Milligramm empfohlen. Dabei ist wichtig zu beachten, dass die tatsächliche benötigte Menge an Calcium je nach individuellen Umständen variieren kann.

Was passiert bei Calciummangel?

Ein Calciummangel im Körper kann aus verschiedenen Gründen entstehen, einschließlich unzureichender Zufuhr, schlechter Absorption oder erhöhtem Bedarf. Auch ein Vitamin D-Mangel kann für einen Calciummangel verantwortlich sein, da Vitamin D bei der Aufnahme von Calcium aus dem Darm und den darauffolgenden Einbau in die Knochen hilft. Auch Erkrankungen des Verdauungstrakts wie Zöliakie, Morbus Crohn oder Mukoviszidose können die Aufnahme von Calcium aus dem Darm beeinträchtigen und zu einem Calciummangel führen.

Calciummangel kann verschiedene Beschwerden verursachen, die je nach Schweregrad des Mangels variieren können. Einige häufige Anzeichen und Symptome eines Calciummangels sind:

  • Krämpfe und Muskelzuckungen
  • Osteoporose und Knochenbrüche
  • Zahnerkrankungen
  • Müdigkeit und Schwäche
  • Taubheitsgefühl und Kribbeln in Händen und Füßen
  • Veränderungen im Herzrhythmus
  • Nervenreizbarkeit

Calcium in Lebensmitteln

Calcium ist in vielen natürlichen Lebensmitteln enthalten. Sie können Ihren täglichen Bedarf normalerweise gut über die Ernährung abdecken, wenn Sie ausreichend calciumhaltige Lebensmittel zu sich nehmen. Dazu gehören etwa Milchprodukte, grünes Blattgemüse, Nüsse und Saaten, Fisch und Tofu und einige Mineralwässer.

Calciumpräparate aus der Apotheke

Eine Calciumzufuhr mit Calcium-Tabletten oder anderen Präparaten aus der Apotheke kann jedoch in bestimmten Situationen sinnvoll sein, insbesondere, wenn eine ausreichende Calciumzufuhr über die Ernährung allein nicht erreicht werden kann oder wenn ein erhöhter Calciumbedarf besteht.

Wenn Sie aufgrund einer unzureichenden Zufuhr calciumreicher Lebensmittel einen niedrigen Calciumspiegel im Körper haben, kann die Einnahme von Calciumpräparaten helfen, den Mangel auszugleichen und die Gesundheit zu verbessern.
Schwangere und stillende Frauen haben einen erhöhten Calciumbedarf, um die Bedürfnisse des wachsenden Babys zu decken. In einigen Fällen kann die Einnahme von Calciumpräparaten während dieser Phasen empfohlen werden.
Menschen mit einem erhöhten Risiko für Osteoporose oder bereits diagnostizierter Osteoporose können von der Einnahme von Calciumpräparaten profitieren, um die Knochengesundheit zu unterstützen und das Risiko von Frakturen zu verringern.
Frauen in den Wechseljahren haben ein erhöhtes Risiko für Knochenabbau aufgrund hormoneller Veränderungen. Die Einnahme von Calciumpräparaten kann dazu beitragen, die Knochengesundheit während dieser Phase zu erhalten.

Fragen Sie vor der Einnahme von Calciumpräparaten Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, um den individuellen Bedarf zu klären und mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu berücksichtigen. Oder lassen Sie sich in Ihrer Apotheke im Hauptbahnhof beraten, wir helfen Ihnen gern weiter.

Auch zu viel Calcium kann Beschwerden verursachen. Eine übermäßige Calciumzufuhr kann zu einem Zustand führen, der als Hypercalcämie bekannt bezeichnet wird und bei dem der Calciumspiegel im Blut zu hoch ist. Dies erhöht das Risiko für Nierensteine, Herz-Kreislauf-Probleme oder Verstopfung.

Calcium und Vitamin D – das perfekte Team

Für den Einbau von Calcium in die Knochen braucht der Körper ausreichend Vitamin D. Kombipräparate aus Ihrer Apotheke können helfen, den Bedarf an beiden Nährstoffen zu decken. Wir können Ihnen bei der Wahl des richtigen Mittels helfen und Sie auch hinsichtlich der Dosierung beraten. Fragen Sie uns – wir helfen Ihnen gern!

Hagen Domke,

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